Geschäftsführender Vorstand 

Oberst: Christoph Helle
Major: Wolfgang Betten
Schriftführer: Jörg Ohrmann
Zahlmeister: Dennis Kirsch

Adjudanten

Carsten Theine & Bernhard Gollan

Hauptmann

Dietmar Henze 

Oberleutnant

1. Zug: Antonius Dünschede & Detlev Kirsch
2. Zug: Heiko Ahlheim & Jörg Farke 

Leutnant

1. Zug: Peter Voß & Ralf Steinmetz 

2. Zug: Markus Dahlhoff  & Jochen Henze  

 1. & 2. Fahne

1. Fahne
Bernd Kellermann
Daniel Schrewe
Jörg Sendler 


2. Fahne

Markus Bialowons 
Karl Becker
Volker Mertens 

Vereinsgeschichte

St. Hubertus Bruderschaft der Bürgerschützen Rüthen 1447 e.V. 

 

Die Entstehung der Schützenvereine war eng verknüpft mit der Entwicklung des Heereswesens. Es war um die Zeit der Entstehung der Städte, so um 1200. In Rüthen wurden die Schützen zum ersten Male im Jahr 1447 erwähnt. Die Schützen waren nur im Dienste der Heimatstadt eingesetzt und das führte zu einem gewissen Zusammengehörigkeitsgefühl.

So das sie sich schon bald untereinander Brüder nannten. Um 1500 verloren die Maifeiern ihre Bedeutung und somit die Schützengesellschaft mit ihrem Vogelschiessen kamen auf. Örtlich trat nach 1500 folgende Änderung ein:


Zu den Schützen von Rüthen (früher Rüden) gehörten auch die Schützen der Stadtdörfer Altenrüthen, Meiste (Miste) und Kneblinghausen. Die Letzteren jetzt auch selbstständiger wurden.


Ferner wurde zwischen den alten und den jungen Schützen unterschieden. Der rein militärische Charakter hatte mit dem Aufhören der Fehden zwischen den Städten an Bedeutung verloren.


Von nun an rückte die Geselligkeit unter den Schützen immer mehr in den Vordergrund und das Vogelschiessen kam auf. Die Vogelstange und der Schützenboom wurden im Jahre 1535 zum ersten Male erwähnt. 

Als 1570 wieder Kriegsunruhen drohten, der Erzbischhof den Städten Rüstung und die Schützen in gutem Zustand zu halten befahl, wurde vom Bürgermeister und Rat zu Rüthen in Befolgung dieses Befehls, eine gemeine Schützenordnung und Gesellschaft unter den Bürgern der Stadt ausgerichtet (1. Statuten). Was jetzt geschah war nichts anderes als eine Aufzeichnung von Rechten und Gewohnheiten, die sich bisher entwickelt hatten. Im Jahre 1579 findet sich zum ersten Male die Bezeichnung:

 

„Ehrbare Schützengesellschaft“.

 

Die genannte Schützenordnung hat bis etwa 1580 bestanden.

Die folgenden Jahrhunderte brachten der Schützengesellschaft ein Auf und Ab.

Nur nach beendigten Kriegen, lebte das Geselligkeitsgefühl wieder auf und es wurden wieder Schützenfeste gefeiert. Um 1670 versuchte sogar der Rat die Schützenbruderschaft zu unterdrücken.



Nach dem Siebenjährigen Krieg herrschte wieder Geselligkeit bei den Schützen.

Seit dem 27 Mai 1789 bestand die Schützengesellschaft wieder. Jedoch rege war die Beteiligung nicht und so musste sich die Schützengesellschaft 1807 wieder einmal neu zusammentun.


Das erste Mitgliederverzeichnis der Bürgerschützengesellschaft liegt von 1836 vor. Damals zählte man 86 Mitglieder. Zum Vorstand gehörte:

König Johannes Rödelbronn, General Friedrich Ludwig, Major Friedrich Becker,

Kapitän Dietrich Ludwig, Fähnrich Joseph Fahle und Unteroffizier Matthias Kleine.

Im Jahre 1838 wurden neue Statuten entworfen und am 10 Juni 1838 genehmigt.

Am 12 Juni 1848 wurden diese noch mal überarbeitet, weil manches dem Wunsche der Bürger nicht mehr entsprach.


Inzwischen hatte sich in Rüthen ein zweiter Schützenverein Namens "Concordia“ gebildet, die sich aber um den 17 April 1859 wieder zur vereinigten Schützengesellschaft zu Rüthen vereinigten. Neue Statuten wurden erlassen und die Bezeichnung des Vereins in Bürgerschützenverein Rüthen abgeändert und dieser auch heute noch besteht.


Die Statuten wurden in den Jahren noch einige Male abgeändert und der heutigen Zeit angepasst. 


Der Rüthener Bürgerschützenverein wurde über viele Jahre hinweg, durch seine Schützenbrüder zu dem Verein gemacht, was er heute ist: Einer der ältesten Vereine im Kreis Lippstadt. Dieses verdankt der Verein all denjenigen, die sich im Vereinsleben aktiv oder auch im Hintergrund ständig um die Belange des Vereins bemüht haben.

Das Ziel dieser Arbeit ist die Pflege und der Schutz des Heimatbrauchtums: Glaube, 
Sitte, Heimat.


Leider sind im Laufe des 2. Weltkrieges viele Dokumente abhanden gekommen bzw. vernichtet worden. Was bleibt sind vereinzelte Hinweise auf die Entstehung des Vereins.

2019
Beteiligung an der Renovierung und dem Umbau der Stadthalle
 
2018 
Der Bürgerschützenverein richtet zum zweiten Mal das Kreisschützenfest aus
 
2015
Erstes gemeinsames Schützenfest mit den Jungschützen
Heiner Fahle wird zum Oberst gewählt, als Nachfolger des verstorbenen Oberst Walter Schlüter
 
2014
Oberst Walter Schlüter verstirbt
 
2013
Major Heiner Fahle übernimmt kommissarisch die Aufgabe des Oberst für den erkrankten Oberst Walter Schlüter
 
2012
Kaiserschießen: Friedel Weitekamp lößt Wener Bokern als Kaiser ab
 
2010
Ausrichtung des Stadtverbandsfests in Rüthen
 
2009
Teilnahme an der 250-jährigen Jubiläumsfeier der Jungschützen
 
2008
Helmut Mangels tritt nach 16 Jahren als Oberst ab und wird zum Ehrenoberst ernannt, Nachfolger wird Walter Schlüter
 
2007
Renovierung der Toilettenanlage in der großen Stadthalle, gemeinsam mit den Jungschützen und der Karnevalsgesellschaft
 
2005
Renovierung der Tische in der Stadthalle
 
2003
Teilnahme am 125-jährigen Jubiläum des Tambourcorps Rüthen
Anschaffung des neuen Königsthrons
 
2002
Das Vereinswappen des Bürgerschützenvereins wird am Maibaum präsentiert
Kaiserschießen: Werner Bokern löst Josef Plöger als Kaiser ab
 
2000
Beteiligung an der Stadterstürmung anläßlich der 800-Jahrfeier der Stadt Rüthen

1999
Thekenumbau in der kleinen Stadthalle
 
1998
Bau und Einweihung der neuen Vogelstange
Neugestaltung der Theke in der kleinen Stadthalle, gemeinsam mit den Jungschützen und der Karnevalsgesellschaft
 

1997
550-jähriges Jubiläum des Bürgerschützenvereins

1996
Teilnahme an der Fahnenweihe des Jungschützenvereins
Renovierung der Toilettenanlage in der kleinen Stadthalle, gemeinsam mit den Jungschützen und der Karnevalsgesellschaft
Beschluss der Generalversammlung einen Hofstaat einzuführen, der vom König ausgewählt wird
 
1995
Ausrichtung des Kreisschützenballs in Rüthen
1993
Stadtverbandsfest in Rüthen, Gemeinschaftsveranstaltung des Jungschützen- und Bürgerschützenvereins
 
1992
Kaiserschießen: Josef Plöger lößt Hubert Mertens als Kaiser ab
Lutz Nolte trtt nach 22 Jahren als Oberst ab und wird zum Ehrenoberst ernannt, Nachfolger wird Helmut Mangels
 
1985
Im September feiern wir das Kreisschützenfest in Rüthen
 
1984
Teilnahme an der 225-jährigen Jubiläumsfeier des Jungschützenvereins
1982
Kaiserschießen: Hubert Mertens löst Heinz Hölscher als Kaiser ab
 
1980
Ausrichtung des Kreisschützenballs in Rüthen
 
1979
Renovierung der kleinen Stadthalle, gemeinsam mit Rüthener Vereinen
 
1979
Anschaffung einer neuen Fahne
 
1977
Beschluss der Generalversammlung, dass das Geckkönigspaar nur noch am Montag am Schützenumzug teilnimmt
 
1975
Die Generalversammlung beschließt eine Spende von 10.000,00 DM zur Neubeschaffung von Stühlen für die Stadthalle
 
1974
Der Vorstand sammelt in der Bevölkerung 40.000,00 DM für den Umbau der Stadthalle
 
1973
Wegen des Umbaus der Stadthalle wird das Schützenfest unter Zelten gefeiert
 
1973
Major Lutz Nolte wird zum Oberst der Bürgerschützen gewählt
 
 

1970
Gemeinsam mit dem Jungschützenverein Verlegung des Kugelfangs am Sportplatz wegen des Baus eines Sportlerheims
 
1962
Teilnahme an der Fahnenweihe des Junggesellenschützenvereins

1959
Teilnahme am 200-jährigen Bestehen des Junggesellenschützenvereins
 
1947
Das erste Schützenfest nach dem 2. Weltkrieg wurde gefeiert
 
1940 - 1946
Das Schützenfest fiel wegen des 2. Weltkriegs aus
 
1934
Teilnahme am 175-jährigen Bestehen des Jungesellenschützenvereins

1928
Teilnahme an der Fahnenweihe der Jungschützengesellschaft
 
1924
Teilnahme an der Fahnenweihe der Jungschützengesellschaft
 
1923
Wegen der schlechten Wirtschaftslage wurde kein Schützenfest gefeiert
 
1915 - 1918
Die Schützenfeste fielen wegen des 1. Weltkriegs aus
 
1859
Neue Statuten werden erlassen und die Bezeichnung des Vereins wird in Bürgerschützenverein Rüthen abgeändert
 
1848
Erneute Überarbeitung der Statuten
 
1838
Neuerstellung der Statuten

1807
Erneute Neuordnung der Schützengesellschaft
 
1789
Neubestand der Schützengesellschaft
 
1670
Unterdrückung der Bruderschaft durch den Rat
 
1570
Erstellung der Schützenordnung (1. Statuten)
 
1447
Gründung des Vereins