Berichte der Generalversammlung vom 06.01.2024


Berichte aus dem Rüthener Volksblatt

Bald erstes Frauen-Vogelschießen in Rüthen: Schützen planen Neuerungen
In 152 Tagen wird vom 8. bis 10. Juni in Rüthen Schützenfest gefeiert, dafür haben die beiden Schützenvereine schon die Weichen gestellt und von Königsoffizier bis Frauenschießen einige neue Sachen geplant, wie auf der Bürgerschützenversammlung deutlich wurde. 

Rüthen – Aufmerksam hörten die Bürgerschützen ihrem Oberst Christoph Helle zu, als er die Planungen vorstellte. Demnach kann der König in seinem Regentenjahr künftig einen Königsoffizier an seine Seite berufen. Das Buschaufsetzen mit Geckkönigschießen und Kinderschützenfest wird um ein Vogelschießen für Frauen erweitert. Auf dem Schützenfest soll die Jubilarehrung am Samstag in einem würdigeren Rahmen geschehen. Als Musikkapellen wurden der Musikverein Siddinghausen, die Bergstadtmusikanten sowie die Tambourcorps aus Rüthen, Menzel und Anröchte verpflichtet. Am Samstagabend spielt die Pffft-Band, anschließend legt DJ Käpt´n Käse auf. Am Sonntag und Montag spielt abends die Tanzband „Live“ aus Remblinghausen. Den Vogel baut Ortsvorsteher Rudolf Fromme, die Karnevalsgesellschaft fährt die Büsche. Und das Schützenfest soll weiter in Eigenregie betrieben werden, um die Zahlen im Auge zu behalten, berichtete Oberst Helle. Im vergangenen Jahr hatten die drei Tage ein Minus im vierstelligen Bereich ergeben. 

Nach der Begrüßung durch den Oberst verlas Adjudant Michael Menke in Vertretung von Schriftführer Jörg Ohrmann den Jahresbericht und freute sich über 21 Neuaufnahmen, der Verein hat nun 627 Mitglieder. Neben dem Schützenfest und dem Busch-aufsetzen erinnerte Menke beispielsweise an die Teilnahme am Karneval in Rüthen, das Kreisschützenfest und den Schnatgang in gemeinsamer Organisation mit Stadt und Jungschützen. Die Bürgerschützen nehmen außerdem an den Planungen für den 825. Stadtgeburstag im Jahr 2025 teil. 

Zahlmeister Dennis Kirsch gab die Kassenlage des Vereins bekannt. Anschließend wurde er ebenso wie Oberst Christoph Helle, Hauptmann Dietmar Henze und Oberleutnant Jörg Farke im Amt bestätigt. Nach 22 Jahren wurde Oberleutnant Bernhard Gollan verabschiedet. Er hatte beispielsweise auch das St.-Hubertus-Bürgerschützenlied komponiert, welches zum Vereinsmarsch der Bruderschaft benannt wurde. Sebastian Lips würdigte die Verdienste des scheidenden Vorstandsmitgliedes im Namen des Kreisschützenbundes mit der Ehrentafel des Sauerländer Schützenbundes. Als Nachfolger wurde Jochen Henze gewählt, der von dem Leutnantposten befördert wurde. Weiter rutschte Jörg Sendler (als König vertreten von Uwe Kaps) zum Leutnant auf, an die erste Fahne wurde Volker Mertens befördert. Zwei freie Posten an der zweiten Fahne wurden von Karl-Heinz Kampen und Walter Adams besetzt. 

Besuch bekam die Schützenversammlung auch von den Sternsingern, die 400 € sammelten. Ein Bericht über die Jubilarehrungen folgt.
Quelle: Der Patriot, 07.01.2024

Bürgerschützen ehren Jubilare
Die Jubelpaare und Jubilare haben bei der Generalversammlung der Bürgerschützen im Blickpunkt gestanden. Die Bruderschaft erinnerte sich an ihre verstorbenen Jubelpaare Hubert Pardun und Klärchen Altstädt sowie Josef Plöger und Marianne Herbst, die vor 50 beziehungsweise 40 Jahren regierten. 25-jährige Jubilarin ist Maria Gödde, die an der Seite ihres Mannes Wilhelm (†) Königin war. Vor 15 Jahren regierten Reinhold und Monika Höttecke. Seit 60 Jahren Mitglied sind Horst Durow, Wilhelm Henze, Heinz Kellermann, Josef Knickenberg, Anton Krewett und Friedhelm Oelke und werden wie die 40- und 50-jährigen Jubilare im Rahmen des Schützenfestes geehrt. Für 25 Jahre wurden Franz-Josef Beule, Franz-Josef Gockel, Edgar Horstschäfer, Franz-Josef Pieper (2.v.r.) , Daniel Schrewe, Stephan Schulte und Richard Sellerberg (2.v.l.) aufgerufen und von Oberst Christoph Helle (l.) und König Jörg Sendler (r.) mit einem Orden ausgezeichnet. 
Quelle: Der Patriot, 09.01.2024